Wir unterstützen Sie gern bei Ihrer Arbeit und stellen Ihnen Material in Wort und Bild für Ihre Berichterstattung zur Verfügung. Hier finden Sie zunächst die Basisinformationen zum DKK 2014:

Novum I: Ausrichter

Der DKK 2014 wird erstmals gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Deutschen Krebshilfe e. V. ausgetragen. Beide Organisationen haben grundsätzlich das gleiche Ziel: die Krebsbekämpfung. Seit 2012 arbeiten die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe daher im Rahmen einer Kooperation verstärkt zusammen. Mit dem Ziel „Gemeinsam wirken, Synergien nutzen, Expertise bündeln“ hat sich diese Partnerschaft bereits bewährt. Im Rahmen des Kongresses bringen die Organisationen ihre Experten und Expertisen zusammen, aber auch alle anderen relevanten Spezialisten im vielschichtigen und komplexen Bereich der onkologischen Patientenversorgung. Die gebündelte Kompetenz der beiden Organisationen hat es ermöglicht, den Deutschen Krebskongress thematisch und organisatorisch weiterzuentwickeln und somit dem wissenschaftlichen Austausch neue Impulse zu geben.

Novum II: Trennung

2014 folgt der DKK erstmals dem Grundgedanken einer klaren Trennung des wissenschaftlichen Bereichs (Kongress) und des Industriebereichs (Forum): und zwar finanziell, räumlich, organisatorisch und thematisch. Diese Trennung entspricht zum einen den Regelungen der Deutschen Krebshilfe zur Zusammenarbeit mit Pharma- und anderen Wirtschaftsunternehmen im Gesundheitswesen. Zum anderen werden auch die Grundsätze der Transparenz, die bei der Deutschen Krebsgesellschaft festgeschrieben sind, eindeutig umgesetzt.

Kongresspräsident

Kongresspräsident des DKK 2014 ist Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin an der Universität zu Köln. Er ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie. Inhalt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist die Entwicklung spezifischer, molekularer Therapien für Leukämien. Prof. Hallek ist Gründer und Leiter der Deutschen CLL-Studiengruppe, der international führenden Studiengruppe zur Erforschung neuer Behandlungen der chronischen lymphatischen Leukämie.

Kongresshistorie

Der Deutsche Krebskongress (DKK) ist der größte und älteste Fachkongress zur Krebsdiagnostik und Krebstherapie in Deutschland. Der erste DKK fand 1951 statt. Danach folgten im 2-Jahres-Rhythmus die Kongresse bis 1971. Nach einer kurzen Unterbrechung findet seit 1974 der DKK wieder alle zwei Jahre statt. Alleinausrichter war bis einschließlich 2012 die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Ab dem 31. Deutschen Krebskongress 2014 sind die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe gleichberechtigte Ausrichter des Kongresses.

Die Partner

Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) ist das größte onkologische Netzwerk von Experten im deutschsprachigen Raum, in dem über 7.100 Krebs-Experten fachübergreifend zusammenarbeiten. Die DKG ging 1970 durch Umbenennung aus dem „Deutschen Zentralausschuß für Krebsbekämpfung und Krebsforschung“ (DZA), einer der Nachfolgeorganisationen des im Jahre 1900 in Berlin gegründeten Comité für Krebssammelforschung hervor.

Die Deutsche Krebshilfe e. V. (DKH) wurde am 25. September 1974 von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Organisation Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche Krebshilfe ist der wichtigste private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsforschung in Deutschland.